Bieradventskalender 2021

Bier-, Gastro- und Einkaufstipps aus der Region

1. Dezember 2021: Hetzelsdorfer im Gasthaus Engel

Den Beginn unseres neuen Adventskalenders macht das alteingesessene Gasthaus Engel in Nürnberg/Schoppershof. Dazu ein Klassiker, der dort frisch vom Fass ausgeschenkt wird.

2. Dezember 2021 Mahrs Hell im Almosmüller

Heute ein Klassiker aus Bamberg in einer relativ neuen Location in Nürnberg, die jeder Bier-, Whisky-, Gin- oder Rumfreund kennen sollte.

Schlossbrauerei Grünbach Bayerisches Weißbier

Ein wunderschöner oberbayerischer Klassiker, kernig-getreidig-würzig mit hohem Weizenanteil, runde, bananige Fruchtigkeit mit sehr präziser Aromatik und Stilistik. Lang ist’s her, als wir für den Bierführer Oberbayern dort zum Interview waren. Vor über zehn Jahren noch mit anderen Etiketten, heute immer noch ein Klassiker.

Keesmann Bräu/Bamberg – Bock

Heute aus speziellem Glas (Zalto Pinot Noir) verkostet. Auch schon vorher für die explizite Abbildung feinster Aromen für gut befunden, tauchen auch hier wieder wunderbare Nuancen auf: In der Nase malzige Würze und feine Süße, die an Blüten (-Honig), Bisquit, Brioche und Hefegebäck erinnert. Auch an Gaumen erscheint sie wieder, die tiefe, vielschichtige Süße. Wunderbar gepuffert mit extrem behutsam eingesetztem Hopfen. Nicht dominant, gerade ausreichend, um eine perfekte Balance zwischen Süße, Bittere und Trinkigkeit zu erreichen. Enormer Trinkfluss! Empfehlung! ⭐️⭐️⭐️⭐️1/2 von 5 Sternen.

Brauerei Hofmann/Pahres – Hell Dorado

Ha Ha, Hell Dorado, kaltgehopft mit El Dorado! Gewohnt präzises Helles, rund und malzig, mit dem gewissen Neue-Welt-Zitrus-Harz-Kick. Ausgesprochen rund. ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen #sensorikguru

Privatbrauerei Alwin Märkl/Freudenberg – Festbier

European-Beer-Star-Goldmedaillengewinner 2019 revisited. Zurecht! Immer noch höchst empfehlenswert: Wunderschöne Fruchtaromatik, Blumenwiese, fein gepuffert mit elegantem Hopfen. Stimmig, trinkig, Ausschau halten!

Brauhaus Binkert/Breitengüssbach-Bock

Dieser Bock hat Klasse! Absolut präzises Aromenspektrum, dennoch nicht exakt der Erwartungshaltung für helle oder bernsteinfarbene Böcke entsprechend: In der Nase reife gelbe Früchte und ein Potpourri aus Getreide. Auch am Gaumen extrem cerealig, malzig und dann sofort deutliche und lang anhaltende Hopfenbittere am Gaumen, die deutlich zur hohen Trinkigkeit beiträgt und dem Bock eine trockene Leichtigkeit verleiht. Anders, aber absolut probierenswert.

⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen.